![]() |
|
|||||||
| Und es schwimmt doch! Allgemeines zum Thema Segeln und Motorbootfahren |
![]() |
|
|
Themen-Optionen | Ansicht |
|
#1
|
||||
|
||||
|
Der Ankergrund vor dem Hafen ist problematisch!
Er ist mit Kraut bewachsen. Es soll angeblich die – Posidonia Oceanica – sein. Ich finde in der französischen Sportschifffahrtskarte E01 keinen Hinweis darauf. Wassertiefen laut Karte etwa von 3 m bis 10 m, je nachdem, wo man sich befindet. Die Höhe des Krautes schätze ich auf etwa ca. 1,5 m und zwar deswegen weil ich bei 0,7 m unter dem Kiel ( Tiefgang 1,7 m) bei Niedrigwasser im MM noch nie Kontakt mit dem Boden geschweige einem Mooringstein hatte. Hoffentlich bleibt das so! Ich habe den Eindruck als ob der Kiel gelegentlich gerade eben durch das „Grünzeug schleift“, da bei äußerer völliger Stille ein schwaches Geräusch auftritt, als ob die Grünpflanzen den Kiel „kitzeln“ (leicht schleifendes Geräusch). Manchmal hört es sich an, als ob kleinste Objekte platzen, nämlich es hört sich an wie „peck“. Habe noch nicht geschafft, dieses nur hier auftretende Phänomen zu enträtseln. Es wird doch wohl nicht „aus einer ganz anderen Ecke“ kommen: nämlich aus der Ecke elektrochemische Korrosion. Na, bald werde ich ja die Opferanoden checken und dann wollen wir mal „weiter“ horchen. Wenn ich in der Koje liege und beim Einschlafen dieses Geräusch höre, denke ich mir, U-Boot Erfahrene (Sonarspezialisten) könnten es leichter analysieren. Flecken mit gut haltenden Sandgrund gibt es direkt vor dem Hafen von Alcudia nicht. Wohl an der nördlich gelegenen Küste am südlichen Ende von Alcudia bis „hoch nach“ Ca'n Picafort und und in diesem etwa 6 km langen Bereich sogar knapp außerhalb der mit gelben Spitztonnen gekennzeichneten 200 m breiten Badezone. Diese Ankermöglichkeit ist zu empfehlen bei Winden aus dem dritten Quadranten. Schönster Sandstrand über km hinweg, dahinter Dünen, teilweise bewaldet und teilweise unter Naturschutz stehend. Der Bereich um die beiden westlich von C.P. gelegenen Obelisken gilt als „Naturstrand“ für Un(an)gezogene, also „Naturisten“ oder wie nennen die sich? Die Einfahrt in die Ausfahrt/Ausfluß der ALBUFERA (Naturschutzgebiet) mit Liegeplatzmöglichkeit vor der „sperrenden“ Straßenbrücke sollte man mit einer Kielyacht wegen geringer Wassertiefe in der Einfahrt und wohl auch dort befindlicher Barre tunlichst sein lassen. Ab der Bogenbrücke ist der „Fluß“ sowieso für jegliche Schifffahrt gesperrt. Ein Einfahren mit einem Boot in das Naturschutzgebiet ist verboten. Eine Delikatesse: Aaale frisch aus der Albufeira. Einfahrt mit dem Dinghi in den hafenartig aussehenden Bereich des ersten Teils des „Flusses“ ist bei entsprechend geeignetem Wellengang möglich. Besuch der angrenzenden Strandbars der vier Sterne Hotels ist nicht uninteressant. In etwa 3 Kabellängen NNO vom Hafen Alcudia gibt es bei der der Halbinsel AUCANADA ( = Alcanada) bei der Leuchtturminsel Ankermöglichkeit. ![]() Photo: B.K.S. Guter Schutz vor Winden im 4. Quadranten. Der Ankergrund ist unterschiedlich von „Unterwasserwiese“ über Kraut und Sandflecken sowie Felsplatten. Ein – „Ankerhänger“ – ist nicht ausgeschlossen. Von dort ist es mit dem Dinghi ein“Katzensprung“ bis in die kleine Hotel-Ankerbucht an AUCANADA südlich gelegenen. Das auch dort liegende „Edel“-Restaurant hat einen kleinen Bootsanleger, den man aber nur mit dem Dinghi aufsuchen sollte. Im Sonnenschirmbereich „darf“ man auch mit Badebekleidung sitzen. Die Preise sind der sehr schönen Lage angemessen aber nicht „abzockerisch“. Es liegen einige Mooringtonnen aus. ![]() Photo: B.K.S. Reizvoll ist es kurz vor dem links daneben liegenden „Hotelstrand zu ankern, zur Strandbar des Hotels zu schwimmen und sich dort einen Drink zu „genehmigen“. ![]() Photo: B.K.S. Touristenessen zu fairen Preisen und passablem Geschmack wird auch geboten. Man beachte die kleinen, unscheinbaren Häuschen hinter den Pinien. Das sind (die) ursprünglichen Ferienhäuschen! Nebenan hat(te) der (ehemalige?) Vorstandsvorsitzende der Lufthansa sein Appartment bei dem Haus mit den drei Rundbögen. Wenn man zum Boot zurück schwimmt, kann man die einzigen drei Jungfrauen AUCANADAS sehen; sie haben allerdings keine Beine; sondern anstelle dessen das letzte Drittel eine Herings. ![]() Photo: B.K.S. Die Durchfahrt zwischen der Leuchtturminsel und der Halbinsel sollte man mit einer Kielyacht keinesfalls wagen. ![]() Photo: B.K.S. Ich habe Segelyachten mit folgenden Ankertypen CQR, DELTA, BRAS sowie Großschifffahrtsanker in klein, usw. an ihrer eigenen Kette vor dem Hafen von Alcudia wahrhaftig so lange hin und her segeln sehen, bis der Anker ausbrach. Und das bei Böen in der Spitze ab nur 40 km/h. Neu ankern bei ständiger Ankerwache war angesagt. Auch Profis vertrauen auf BRITANY/FORBES und dann auch noch ohne Kettenvorlauf! ![]() Photo: B.K.S. Gruß Nik Geändert von Nicki (05.10.2008 um 22:00 Uhr). |
|
#2
|
||||
|
||||
|
Zitat:
Geräusche wie platzen, "peck", knistern, knacken usw. wurde bereits in etlichen Foren erörtert, s.a. http://de.wikipedia.org/wiki/Pistolenkrebs Zitat:
Da würde mich mal interessieren, auf was dieser "Profi" als Bug- = Hauptanker vertraut..... ![]() _ |
|
#3
|
||||
|
||||
|
Zitat:
Auf die Schnelligkeit Marineros an Bord, wenn die auf Geheiß des Kapitäns am Bug von Bord springen müssen, um mit dem Bug den Katamaran beladen mit "zig "Touris"" einer Seebrücke kurzzeitig festmachen zu müssen. Das ganze im letzten Bild dargestellte System wird quasi auch als "Bremse" benutzt. Gruß Nik |
|
#4
|
||||
|
||||
|
des BRITANY Ankers schein zu sein,
dass er relativ leicht richtbar ist, wenn er den mal verbogen war/werden musste. Beim wohl bauartähnlichen FORBES wird Richten meiner Einschätzung nach schwieriger sein, weil die Konstruktion wohl etwas stabiler/härter (?) erscheint. Gruß Nik |
|
#5
|
||||
|
||||
|
Zitat:
Wenn ich das richtig interpretiere, wolltest Du mit dem obigen Beitrag (Auch Profis vertrauen auf BRITANY/FORBES und dann auch noch ohne Kettenvorlauf! ) Werbung für diesen Ankertyp machen. Oder? Wenn der aber nur als Heckanker eingesetzt wird, ist klar, dass er keinen Kettenvorlauf braucht und, darum meine Frage, als Heckanker kann ich vieles einsetzen, entscheidend ist mein Hauptanker, dem muss ich vertrauen. Dass Leute vom Boot springen oder dass der Anker leicht wieder gerade gebogen werden kann, ist nicht wirklich eine Kaufempfehlung. _ |
|
#6
|
||||
|
||||
|
Zitat:
Könnte das der Geräuschverursacher sein? ![]() Photo: B.K.S. Das Bild zeigt "Krustengetier" auf Hartantifouling. Bisher vermutete elektrochemische Korrosion als übelste Ursache konnte ich bisher nicht feststellen. Gruß Nik |
|
#7
|
||||
|
||||
|
In einem anderen Forum hatte ich schon geschrieben, wie es mir vorgestern (?) beim Mooringliegen vor dem Hafen von Alcudia böse ergangen ist.
Fazit: Die von mir erwischte Mooring war unsicher – vielleicht auch die anderen, die da „freundlicherweise“ ausliegen? Als Ankergund ist untenstehender "Gemüsegarten" sehr ungeeignet. ![]() Da unten liegt ein BRITANY auf dem "Gemüse": ![]() Alle Bilder: B.K.S. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein schulgerechtes "Einziehen" des Ankers dem (schlechten) Halt ganz abträglich ist. Sofort hat man einen "ganzen Gemüsebüschel" (( worüber sich die Balearische Regierung wohl mit Recht sehr aufregen dürfte!)) am Anker und er slippt garantiert. Langsam ablassen, - keine Kette draufschmeißen! - mit dem Zurückdriften durch den Wind Windes peu a peu Kette gefühlvoll nachlassen und bei langer Kette hatte ich im letzten Jahr in diesem "Gemüsegarten" mit meinem BRITANY schon 7 Bft abgewettert, während Andere mit ihren tollen Ankerkonstruktionen teilweise verdrifteten. An sich hat die Balearische Regierung auch strikt verboten, auf grün erscheinenden Ankergründen zu ankern. Ist ja eigentlich auch sinnvoll, weil da kaum ein Anker hält. Deswegen hat sie an anderen Stelle – leider nicht in dem so beliebten Alcudia – das Bojensystem nach dem Schutz-Projekt Posidonia Oceanica ausgelegt. Die Mooringanlage wirkt sicher. Die Benutzung der Bojen ist kostenlos! Eine Reservierung einer Boje über Internet oder Telefon ist dringend anzuraten. Die Bojen sind durchnumeriert und wegen der Belastbarkeit farblich gekennzeichnet. Garantie gibt die Balearische Regierung bis zu 25 Kn Windgeschwindigkeit bei zugelassener Schiffsgröße an der Boje: Orange: unter 8 m Weiß: 8 – 15 m Gelb: 15 – 25 m Orange: 25 – 35 m Alles Kugeltonnen. Es darf nicht oben an der Tonne oder sonst wo an ihr festgemacht werden, sondern ausschließlich an dem dafür vorgesehenen „dicken“ Tauwerk mit Auge! Es wird ein sehr informatives Merkblatt in verschiedenen Sprachen zu dieser sinnvollen Einrichtung herausgegeben. Wer unvorangemeldet kommt und (noch) eine freie Boje findet, kann zunächst erst mal an die für die Schiffslänge vorgesehene Boje gehen und wird wahrscheinlich von dem freundlichen Überwachungspersonal nicht mehr fort geschickt. Das Liegen an einer derartigen Mooring ist auf normalerweise zwei Tage begrenzt! Gruß Nik Geändert von Nicki (15.09.2009 um 17:51 Uhr). |
|
#8
|
||||
|
||||
|
__________________
royal-sailing-News |
![]() |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
|
|
Ähnliche Themen
|
||||
| Thema | Erstellt von | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Wat? – Watt! Summertime im Wattenmeer 2007 | summertime | Törnberichte | 5 | 23.11.2007 21:18 |
| Törnbericht 2001 - Smålandsfahrwasser !ACHTUNG! laaaang ... | summertime | Törnberichte | 1 | 07.05.2007 13:43 |
| Törnbericht 2004 - Bornholm !ACHTUNG! Laaang ... | summertime | Törnberichte | 0 | 21.06.2006 13:10 |
| Törnbericht 2000 - Rügen !Achtung! laaaang | summertime | Törnberichte | 0 | 21.06.2006 12:56 |
| Rund Mallorca vom 13.05. bis 20.05.2006 | Sailor Mike | Biete Mitsegelgelegenheit | 8 | 10.04.2006 20:29 |